Über die Herkunft des Begriffs "Reggae" herrscht nach wie vor Unklarheit. Einige - so auch Bob Marley - sehen seinen Ursprung im lateinischen Wort "rex" (König), und Reggae sei somit die "Musik des Königs".
Anderen Quellen zufolge geht das Wort aus "streggae" hervor, was eine jamaikanische Bezeichnung für ein leichtes Mädchen ist.
Die unmittelbaren Vorläufer des Reggae sind Mento, Ska und Rocksteady. Er entwickelte sich Ende der 60er Jahre unter dem Einfluss der Musikrichtungen Soul, R&B, Country und Jazz, die man in Jamaika über das Radio empfing.
Erstmals taucht der Begriff in dem Song "Do the Reggay" auf, den "Toots and the Maytals" 1968 schrieben. Er gilt als erster eigentlicher Reggae-Titel. Im selben Jahr schaffte Desmond Dekker mit "The Israelites" seinen Durchbruch, vor allem in England. Damit hatte sich auch der Reggae als internationale Musikrichtung etabliert.
In Europa waren es anfänglich vor allem die britischen Skinheads, die Reggae hörten; daher wurden frühe britische Reggaeproduktionen auch unter dem Begriff "Skinhead-Reggae" vermarktet. Doch als sich im Roots-Reggae speziell schwarze Themen durchsetzten, verlor die Musik für die Skinhead-Szene zunehmend an Bedeutung.
Charakteristisch für den Reggae ist die starke Betonung des zweiten und vierten Taktteils. Zunächst wurden bei ersten Eigenproduktionen des Ska amerikanische R&B-Stücke gecovert und mit diesem Rhythmus unterlegt und verlangsamt, bevor die ersten Reggae-Künstler, darunter Dennis Brown, Lee Perry und Peter Tosh, ihre eigenen Lieder schrieben. Reggae sollte in erster Linie Tanzmusik sein und wurde durch sogenannte "Sound-Systems" (mobile Diskotheken) verbreitet.
Bob Marley gilt nach wie vor als der bedeutendste Reggae-Musiker. Als jamaikanischer Nationalheld verband er seine Musik mit der Religion der Rastafari. Diese Thematik übernahmen viele Reggae-Künstler seiner Zeit; als schließlich afrikanische Einflüsse dazu kamen, war der Roots-Reggae der 70er Jahre geboren.
Aus dem klassischen Reggae haben sich inzwischen viele weitere Reggae-Formen entwickelt, darunter Dub mit seinem minimalistischen Stil. Der Dub zeichnet sich durch elektronische Studioeffekte und nahezu völligen Verzicht auf Gesang aus. Bereits auf den ersten Reggae-Singles wurden Dub-Versionen der Songs auf der B-Seite mitgeliefert. Die DJs begleiteten sie live mit Sprechgesang (Toasting).
Das Toasting wurde zum "Riddim" (vom englischen "rhythm") gesungen. Der Riddim enspricht dem Beat im Hip-Hop oder dem Groove des Funk. Aus den Toasting-Varianten der DJs entstand der Ragga, der sich seit den 80er Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut.
Als internationale Reggae-Größen wären neben Bob Marley sein Sohn Ziggy Marley, Black Uhuru, John Clarke, UB 40 oder Judge Dread zu nennen. Die gegenwärtig erfolgreichsten deutschen Reggae-Künstler sind Seeed, Gentleman, Patrice und Culcha Candela.
Live erleben kann man sie auf dem Sting in Jamaika, dem Uppsala Reggae Festival in Schweden oder dem holländischen Reggae Sundance.
You ist in dem Fall Zion. Come Together and have fun, love and peace. Auf meiner neuen Scheibe geht es wie immer um das Glück im Leben. Die 11 Songs sind coole rockige Reggae Songs. So have peace, sisters!
glittering diamonds are all like nothing
so don't cry don't cry we are really comming
oh Jah oh Jah oh Jah oh Jah
we are talkin' 'bout you, we are talking about you!